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Il contributo della tecnologia ACS alla missione spaziale Artemis

Der Beitrag von ACS zur Weltraummission Artemis

Der Nanosatellit ArgoMoon der Turiner Firma Argotech an Bord des Space Launch Systems, das für den Abflug zum Mond bereitsteht, wurde in einem Weltraumsimulator von ACS getestet.  

Die ACS-Technologie hat einen bedeutenden Beitrag zu Mission Artemis geleistet, welche das Ziel hat, erneut Astronauten auf den Boden des Mondes zu befördern, wodurch sich eine neue Ära faszinierender Weltraumexploration eröffnet.

Eine unserer Thermal-Vakuum-Kammern hat in der Tat eine maßgebliche Rolle in der kritischen Testphase des einzigen europäischen CubeSat an Bord der Super-Mondrakete gespielt. Der CubeSat ArgoMoon, ein kleiner Satellit, der die Aufgabe haben wird, die zweite Stufe der Trägerrakete zu fotografieren, wurde von der Turiner Firma Argotec hergestellt, die ihr ständig wachsendes Prestige einer Reihe hochkarätiger Projekte im Luft- und Raumfahrtsektor zu verdanken hat - wie z.B. dem LICIACube, einem anderen Mikrosatelliten, der erst kürzlich eine 11 Millionen Kilometer lange Reise weg von der Erde unternommen und aktiv an der ersten Mission der NASA zur Verteidigung des Planeten, namens DART (Double Asteroid Redirection Test) teilgenommen hat. 

Die Mission Artemis sieht die Zusammenarbeit verschiedener Firmen, Forschungszentren und Weltraumorganisationen vor: darunter zahlreiche langjährige Kunden von Angelantoni Test Technologies, wie die Hersteller einiger Komponenten des europäischen Servicemoduls ESM (European Service Module) der Kapsel Orion.


Der Nanosatellit - in einem Weltraumsimulator von ACS getestet

Bei der Reise von Artemis I werden 10 CubeSat mit von der Partie sein. Dabei handelt es sich um besonders kleine Satelliten, die für Aufgaben, wie technologische Demonstrationen und wissenschaftliche Experimente in der Mondumlaufbahn, bestimmt sind. Sie werden oberhalb der zweiten Stufe der Rakete positioniert und anhand eines präzisen Zeitplans wenige Stunden nach dem Start freigesetzt. 

Der einzige europäische dieser 10 Nanosatelliten heißt ArgoMoon und ist ein CubeSat der Italienischen Weltraumorganisation, der von der Turiner Firma Argotec gefertigt wurde. ArgoMoon kommt eine bedeutende Aufgabe zu: Er wird der NASA das gesamte erforderliche Bildmaterial zur Bestätigung der einwandfreien Ausführung der Vorgänge an der SLS-Trägerrakete liefern, die zum Zeitpunkt der Freigabe des CubeSat keine Signale zur Bodenstation senden kann. 

Die Turiner Firma Argotec verwendet einen kleinen Weltraumsimulator von ACS in ihrem Prüfzentrum: Der Nanosatellit und „außergewöhnliche Weltraumbeobachter“ wurde demnach tatsächlich mithilfe von ACS-Technologie validiert. 

Hier das Video: Bei min 1:00 auch ein Zeitraffer, der das Einbringen des Prüflings in die Thermal-Vakuum-Kammer von ACS veranschaulicht.

Das Europäische Servicemodul ESM (European Service Module) der Orion-Kapsel

Auch viele der für die Realisierung des ESM der Kapsel Orion strategisch relevanten Technologien werden von Firmen entwickelt, die in der entscheidenden Testphase ACS-Produkte verwenden.

Einige Beispiele:

  • Thales Alenia Space hat für die Realisierung der Struktur des ESM und seiner kritischen Untersysteme gesorgt - einschließlich des Systems für den Schutz vor Mikrometeoriten und die Temperaturkontrolle; ferner ist sie für die Fertigung der Komponenten für das Lunar Gateway zuständig. I-HAB, internationales Wohnmodul; ESPRIT, Modul für Kommunikation und Versorgung; sowie schließlich die Hauptstruktur von HALO, dem Wohn- und Logistikmodul.
  • Leonardo kam hingegen die Aufgabe zu, die Photovoltaikpaneele (PVA), aus denen sich die vier „Flügel“ des Servicemoduls zusammensetzen, und die elektronischen Einheiten (PCDU), die für die Kontrolle und Verteilung der Energie an das Raumfahrzeug dienen, zu fertigen.

Das Weltraumerkundungsprogramm Artemis

Das Projekt erhielt den Namen Artemis, nach der Göttin, die in der griechischen Mythologie die Zwillingschwester Apolls war. Der Gott Apoll selbst hatte als Inspiration für die berühmten ersten Mondmissionen gedient.
Im Dezember 1972 erreichten bei der letzten Apollo-Mission 17 der Geologe Harrison Schmitt und der Kommandant Eugene Cernan den Mond. Im Abstand von fast 50 Jahren sieht das heutige ehrgeizige Projekt eine neue Mondlandung mit einem sechstägigen Aufenthalt für weitere zwei Astronauten - einen Mann und eine Frau - auf unserem Satelliten vor. Das ist jedoch noch nicht alles: Der nächste Schritt wird darin bestehen, die erforderlichen Technologien für eine bemannte Mission zum Mars zu testen.

Das Weltraumerforschungsprogramm gliedert sich in drei Hauptetappen:

Artemis I. Der unbemannte Probeflug, dessen Start für den 29. August 2022 geplant war, wurde wegen einer Betriebsstörung eines der vier Motoren der riesigen SLS-Rakete aufgeschoben. Zu den Zielen dieser Phase gehört auch die Erprobung der einwandfreien Funktionstüchtigkeit des Raketensystems, das dazu bestimmt ist, das Raumfahrzeug Orion - jenes Modul, das beim nächsten Flug die Astronauten befördern wird - in die Umlaufbahn zu bringen. 

Darüber hinaus werden die Systeme von Orion in der Weltraumumgebung und der Rückkehrprozess, d.h. der Wiedereintritt in die Atmosphäre, die Landung im Meer und die Bergung der Kapsel zur Vorbereitung des ersten bemannten Flugs mit Artemis II überprüft.

Bei der Mission Artemis I wird Orion 42 Tage im Weltall verbringen, um den Mond kreisen, zur Erde zurückkehren und schließlich vor der Küste bei San Diego im Meer landen. Der Start wird vom selben Standort der Apollo-Missionen, vom Kennedy Space Center in Cape Canaveral erfolgen. 

Artemis II. Dabei wird es sich um den ersten bemannten Testflug handeln, der dazu dienen soll, die Bereitschaft der Orion-Systeme für die Versorgung der Astronauten auf langen Weltraummissionen nachzuweisen. Die Astronauten werden die Möglichkeit haben, all jene Vorgänge zu üben, die kritisch für die anschließende dritte Phase sein werden.

Artemis III. Diese ist für das Jahr 2025 geplant - als die Mission, mit der die Menschheit zur Mondoberfläche zurückkehrt.

Unter den grundlegenden Elementen des Artemis-Programms: das Startsystem (Space Launch System oder SLS), das Raumfahrzeug Orion für den Transport der Astronauten, das Lunar Gateway - d.h. das um den Mond kreisende Wohnmodul der Astronauten - und das System für die Mondlandung.

Die Weltraumerkundungsmission findet unter Leitung der NASA in Zusammenarbeit mit der ESA (European Space Agency) sowie der Japan Aerospace Exploration Agency (JAXA) und der Canadian Space Agency (CSA) statt.

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