Im Labor der TÜV Rheinland Solar GmbH in Köln wurden begehbare ACS-Prüfkammern für die Prüfung von Photovoltaikmodulen installiert.

Der TÜV Rheinland in Köln nutzt zwei begehbare ACS-Kammern WZH21-70150 zur Prüfung von PV-Modulen gemäß zahlreichen internationalen Normen
Die TÜV Rheinland Solar GmbH hat ACS als Partner für die Durchführung von Prüfungen an Photovoltaikmodulen unter Verwendung von zwei 21 m³ großen Klimaprüfkammern gewählt, die die folgenden spezifischen Anforderungen erfüllen:
- Temperaturwechselprüfungen: MQT 11 der Norm IEC 61215-2:2021
- Feuchte-Frost-Tests: MQT 12 der Norm IEC 61215-2:2021
- Feucht-Wärme-Tests: MQT 13 der Norm IEC 61215-2:2021
- PID – Test zur potenziell induzierten Degradation: MQT 21 der Norm IEC 61215-2:2021
- Material-Kriech-Tests: MST 37 der Norm IEC 61730-2:2023
- Kalt-Konditionierung: MST 55 der Norm IEC 61730-2:2023
- Trockenhitze-Konditionierung: MST 56 der Norm IEC 61730-2:2023
- Bypass-Dioden-Prüfungen: MST 25 der Norm IEC 61730-2:2023
- LeTid – Licht- und temperaturinduzierte Alterung: gemäß Norm 2 PfG 2689:2021-09
Die beiden Kammern vom Typ ACS WZH21-70150 ermöglichen es der TÜV Rheinland Solar GmbH in Köln, Temperaturwechsel- und Klimaprüfungen an Photovoltaikmodulen unter extremen Umgebungsbedingungen durchzuführen.
Technische Daten:
- Temperaturbereich: von -70 °C bis +150 °C
- Prüflast: bis zu 1000 kg PV-Module
- Feuchtigkeitsbereich: von 10 % bis 95 % r. F. bei +10 °C bis +90 °C
- Abmessungen der Prüfkammer (B × T × H): 2.200 × 3.700 × 2.600 mm
Über die TÜV Rheinland Solar GmbH
Die TÜV Rheinland Solar GmbH verfügt über mehr als 40 Jahre Erfahrung in der Solarbranche und hat speziell auf Kundenanforderungen zugeschnittene Prüf- und Inspektionsverfahren entwickelt, die die Erreichung individueller Prüfziele ermöglichen.