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Schnellere Lebensdaueranalysen durch die Kombination von ACS Umweltstimulationskammern mit modernen bildgebenden Verfahren

Schnellere Lebensdaueranalysen durch die Kombination von ACS Umweltstimulationskammern mit modernen bildgebenden Verfahren

Für Umweltsimulationen setzt die Fachhochschule Vorarlberg auf Geräte von Angelantoni Test Technologies, um beschleunigte Lebensdauertests und andere Zuverlässigkeitstests durchzuführen.

Am Forschungszentrum Energie der Fachhochschule Vorarlberg wurde im Juni 2021 ein neues Labor für beschleunigte Lebensdaueranalysen ins Leben gerufen. In diesem werden in den kommenden Jahren neue qualitative und quantitative Methoden für die verlässliche und schnelle Bestimmung der Zuverlässigkeit von Produkten und Materialien entwickelt.

In einem ganzheitlichen Ansatz werden Prüflinge durch künstliche Alterung und Stresstests unterschiedlichen Belastungen ausgesetzt, deren Auswirkungen mithilfe moderner bildgebender Verfahren in-situ und post-mortem analysiert werden. Die Kombination von Umweltsimulation und Stresstest mit hochaufgelösten Informationen der Mikrostruktur und Oberflächenchemie ermöglicht die Entwicklung verbesserter physikalischer Degradationsmodelle, die mithilfe von statistischen Verfahren zu verbesserten Modellen der Zuverlässigkeit führen.

Das dabei gewonnene Wissen wird dazu beitragen, die Lebensdauer bestehende Produkte zu verlängern sowie die Entwicklung innovativer und nachhaltiger Produkte und Materialien voranzutreiben. Dazu ist im Rahmen des Forschungsprojektes geplant, eng mit den Unternehmen der Region zusammenzuarbeiten.

Die beiden Klimakammern der DM340 C ES Discovery My Serie erfüllen die Anforderungen eines Temperaturbereichs von -70 bis 180°C bei einer Änderungsgeschwindigkeit von mindestens 5k/min und relativen Feuchten von bis zu 98%. Zusammen mit der kleineren Kammer DY100 C und einem breiten Spektrum an Optionen können alle Testanforderungen des neu gegründeten Labors abgedeckt werden. Insbesondere die großzügigen Prüfräume sowie die einfache Einbringung eigener Sensorik ermöglichen den Projektmitarbeiter schnell und einfach maßgeschneiderte Lösungen für individuelle Testprogramme entwickeln zu können.

Das Forschungsprojekt wurde durch die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG im Rahmen der Programmlinie COIN  gefördert (Projektnummer 883971).